Día de la Tapa: Was Spanien am 16. Juni feiert und wie Du mitmachst
In Spanien braucht man keinen besonderen Anlass, um gut zu essen. Aber einmal im Jahr hat das gemeinsame Naschen einen eigenen Tag: den Día de la Tapa, gefeiert jedes Jahr am 16. Juni.
Kein offizieller Feiertag, kein freier Tag. Aber in vielen Städten organisieren Bars und Restaurants an diesem Tag Tapas-Routen, bieten neue Kreationen an und laden Gäste ein, sich durch die Karte zu probieren. Es ist weniger ein Ereignis als eine Haltung: Essen als Gemeinschaft, nicht als Pflicht.
Woher kommt eigentlich die Tapa?
Die bekannteste Legende führt zur Taverne: Ein Wirt soll das Glas seines Königs mit einem Stück Brot oder Schinken abgedeckt haben, um Fliegen fernzuhalten. "Tapar" bedeutet auf Spanisch abdecken, und der Name blieb. Ob die Geschichte stimmt, ist nicht überliefert. Was stimmt: Die Tapa hat sich von einem improvisierten Deckel zu einem der bekanntesten kulinarischen Konzepte der Welt entwickelt.
Was ist eine Tapa eigentlich?
Eine Tapa ist eine kleine Portion, die zum Trinken gereicht wird oder einfach so auf den Tisch kommt. Sie ist weder Vorspeise noch Hauptgericht, sondern etwas dazwischen. Der Unterschied zur Ración ist die Größe: Eine Ración ist eine vollständige Portion zum Teilen, eine Tapa ein Bissen, vielleicht zwei. Ein Pincho, vor allem im Norden Spaniens verbreitet, kommt meist auf Brot und wird mit einem Zahnstocher fixiert. Alle drei folgen demselben Prinzip: wenig Aufwand, viel Geschmack, zusammen essen.
3 Tapas, die Du zuhause sofort nachmachen kannst
Tosta de Jamón
Geröstetes Brot, ein paar Tropfen Olivenöl, dünn aufgeschnittener Jamón. Das ist alles. Wer mag, gibt noch etwas geriebene Tomate dazu. Der Jamón macht den Unterschied: Ein guter Serrano oder Ibérico braucht keinen weiteren Belag.

Tabla de Quesos
Ein Brett mit zwei oder drei Käsesorten, etwas Honig, ein paar Nüsse. Manchego ist der Klassiker, aber ein gereifter Ibérico Curado daneben zeigt, wie viel Charakter spanischer Käse haben kann. Wenig vorbereiten, viel entdecken.

Pan Tumaca
Das einfachste Gericht Spaniens und vielleicht das befriedigendste: Brot rösten, mit einer halbierten Tomate einreiben, gutes Olivenöl darüber, Salz. In Katalonien heißt es Pa amb tomàquet, in Kastilien Pan con Tomate. Überall schmeckt es gleich gut, wenn das Olivenöl stimmt.

Den Tapas-Abend zuhause richtig angehen
Das Schöne an einem Tapas-Abend ist, dass er keine Küche braucht. Keine Töpfe, kein Timing, kein Stress. Alles liegt auf dem Tisch, und jeder greift, wann er will. Das ist kein Mangel an Planung, das ist das Prinzip.
Was es braucht: gute Produkte, die für sich selbst sprechen. Genau dafür haben wir unsere beiden neuen Präsentkörbe zusammengestellt.
La Pequeña ist der kompakte Einstieg: 100 g Jamón Serrano Trevélez I.G.P., 300 g Ibérico Curado Käse und 100 ml Basilikum-Olivenöl. Für zwei Personen, für einen Abend, für einen ersten echten Eindruck von dem, was spanische Feinkost sein kann. 29,90 € Endpreis inkl. MwSt. und Versand (DE).
La Serrana geht einen Schritt weiter: zwei Sorten Serrano, 300 g Manchego D.O.P. Curado und 250 ml Arbequina Olivenöl Extra Vergine. Für eine kleine Runde, für einen Tapas-Abend, der in Erinnerung bleibt. 39,90 € Endpreis inkl. MwSt. und Versand (DE).
Beide Körbe sind sofort versandfertig. Wer den 16. Juni zu Hause feiern will, hat noch Zeit.

